Innenstädte brauchen Licht!
Der immer stärkere Aufruf zum Energiesparen ist richtig und wichtig.
Dabei dürfe aber nicht verkannt werden, dass beispielsweise die Beleuchtung von Geschäften außerhalb der Ladenöffnungszeiten kein reiner Schaufenstereffekt für die Unternehmen sei, sondern auch zur Sicherheit und zur Aufenthaltsqualität in den Städten beitrage. Eine vollständige Abschaltung der Beleuchtung sei daher nicht sinnvoll, so der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Südwest, Thomas Scherer.
Viele Geschäfte würden außerhalb der Öffnungszeiten mit begrenzter Helligkeit auch in den Innenräumen beleuchtet, da dies dazu diene potentielle Einbrecher abzuschrecken. Denn diese seien nur bei bestehender Beleuchtung in den Räumen erkennbar. Zudem sorge die Beleuchtung der Geschäfte auch für ein sichereres Umfeld in den Städten.
Der Handel habe schon in der Vergangenheit viele Energiesparmaßnahmen umgesetzt, da dies schon immer ein Kostenfaktor war. Man könne sich sicher sein, dass die Unternehmen, bereits auch schon aus Eigeninteresse, keine unnötigen Energieverbräuche verursachen würden, so Scherer weiter.
Quelle:
Handelsverband Südwest
Ludwigsstraße 7
55116 Mainz
23.08.2022
Die letzten Artikel
PPWR-Erleichterungen kommen nur im Schneckentempo voran
Brüssel. Seit dem 12. August gilt die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in allen Mitgliedstaaten. Verbindlich ist bisher nur eine einzige Erleichterung. Die für den Handel wichtigste hängt noch zwischen Parlament und Rat fest. Die PPWR (EU 2025/40) gilt seit gut zwei Monaten in ihrer ursprünglichen Fassung. Ende August hatten wir an dieser Stelle über die Konsultation zu den nationalen Herstellerregistern berichtet. Seitdem hat sich einiges getan, auch wenn das meiste noch nicht beschlossen ist. Bereits in Kraft: Ausnahme für Palettenfolien und Umreifungsbänder Seit dem 26. Mai 2026 sind Palettenumhüllungen und Umreifungsbänder von der Pflicht zu 100 Prozent Mehrweg ausgenommen. Grundlage ist der Delegierte
Starter Stipendium Saar geht in die nächste Runde und bietet bis zu 36.000 Euro für junge Startups
Ab Montag, 19. Oktober 2026, ist das Bewerbungsfenster für das Starter Stipendium Saar wieder offen. Junge Unternehmen aus dem Saarland können sich bis zum 16. November 2026 um eine Förderung von bis zu 3.000 Euro im Monat bewerben, zwölf Monate lang. Wer gerade gegründet hat, kennt das Problem. Die Idee steht, die Gewerbeanmeldung ist erledigt, aber bis das Geschäft trägt, vergehen oft Monate. Genau in diese Phase zielt das Programm des saarländischen Wirtschaftsministeriums. Es soll Gründern den Rücken freihalten, damit sie ihre Geschäftsidee weiterentwickeln und am Markt Fuß fassen können, statt sich nebenher mit Aushilfsjobs über Wasser zu halten. So viel
Handelsverband Südwest sieht für Galeria in Saarbrücken trotz Insolvenz gute Chancen
Saarbrücken. Zum vierten Mal in sechs Jahren hat die Warenhauskette Galeria Insolvenz beantragt. Fabian Schulz, Geschäftsführer des Handelsverbandes Südwest im Saarland, hat im Interview mit SR 3 erklärt, warum er für die Filiale in der Saarbrücker Innenstadt trotzdem zuversichtlich ist. Den Antrag hat Galeria am 2. Oktober beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Betroffen sind alle 83 Warenhäuser mit rund 12.000 Beschäftigten, darunter fünf Filialen in Rheinland-Pfalz und das Haus in Saarbrücken mit rund 140 Mitarbeitern. Der Geschäftsbetrieb läuft vorerst weiter, die Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis Dezember gesichert. Ob danach Filialen schließen, ist offen. An Saarbrücken liegt es nicht

