Anstieg der Beschäftigungen im Einzelhandel
Die Beschäftigungen im Einzelhandel sind in Rheinland-Pfalz gestiegen. Für den Sektor Januar 2022 bis November 2022 verglichen zum Vorjahr gestiegen bedeutet ein Plus von 1,9 Prozent für den Einzelhandel insgesamt.
Der Einzelhandel mit Lebensmittel verzeichnet einen Zuwachs von 0,2 Prozent, der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln von 3,2 Prozent.
Auch alle weiteren Wirtschaftszweige verbuchen, im Vergleich zu 2021 von Januar bis November, einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen.
Vor allem die Abteilung Verlagsprodukte (+4,4 Prozent) und sonstige Güter (+4,3 Prozent) aber auch die Zweige Waren verschiedener Art (+1,1 Prozent) und sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf (+0,5 Prozent), haben an Beschäftigungen dazugewonnen. Einzig im Bereich der Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik sind die Beschäftigungen um 1,5 Prozent weniger geworden.
Nebenbei gibt es in Deutschland knapp 3,1 Millionen Erwerbslose als sogenannte „stillen Reserve“, was ein Anteil von 17 Prozent aller Nichterwerbstätigen bedeutet. Dabei handelt es sich um Menschen im Alter zwischen 15 und 47 Jahren, die aus verschiedenen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, sich aber eigentlich Arbeit wünschen. Die Gründe dafür sind verschieden. Vor allem Frauen sind jedoch überrepräsentiert (56 Prozent in der stillen Reserve) und mehr als 37 Prozent im Alter von 25 bis 59 Jahren sind mit der Betreuung von Angehörigen so eingespannt, dass sie keinen anderweitigen Beschäftigungen mehr nachgehen können.
Quellen:
Handelsblatt
40211 Düsseldorf
27.01.2023
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Handel & Gastgewerbe
56128 Bad Ems
13.01.2023
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