Dritte Tarifrunde im rheinland-pfälzischen Einzelhandel 2023 ergebnislos vertagt
Bei der dritten Verhandlungsrunde der diesjährigen Tarifverhandlungen für den Einzelhandel in Rheinland-Pfalz, am 22.6.2023 in Mainz, wurde die Tarifkommission der Arbeitgeberseite vor dem Verhandlungslokal durch Arbeitnehmer empfangen. Diese untermauerten lautstark die Forderung der Gewerkschaft. Die Arbeitgeberseite wurde aufgefordert mit den Verhandlungen voranzukommen.
Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Thomas Scherer, griff diesen Wunsch auf, und erklärte, dass es dazu notwendig sei auch über Inhalte zu reden, und nicht nur die Angebote der Arbeitgeberseite als nicht ausreichend, abzulehnen. Die Arbeitgeberseite sei zu Gesprächen bereit.
In der Verhandlung selbst versuchte die Arbeitgeberseite erneut mit der Gewerkschaft in konkrete Gespräche einzusteigen. Dabei wurde nochmals das bisherige Angebot, und die Gedanken dazu, durch die Verhandlungsführerin, Frau Dr. Gerig, ausführlichst dargelegt.
Auch von Gewerkschaftsseite wurde deren Forderung nochmals durch Frau Di Silvestre dargelegt und begründet.
Danach war man sich einig, dass möglicherweise ein Austausch im kleinen Kreis weiterführen könnte. In diesen Gesprächen konnte noch kein Ergebnis erzielt werden.
Als nächster Verhandlungstermin ist Montag, der 17.07.2023 anvisiert.
Quelle:
Handelsverband Rheinland-Pfalz
Ludwigsstraße 7
55116 Mainz
22.05.2023
Die letzten Artikel
Starter Stipendium Saar geht in die nächste Runde und bietet bis zu 36.000 Euro für junge Startups
Ab Montag, 19. Oktober 2026, ist das Bewerbungsfenster für das Starter Stipendium Saar wieder offen. Junge Unternehmen aus dem Saarland können sich bis zum 16. November 2026 um eine Förderung von bis zu 3.000 Euro im Monat bewerben, zwölf Monate lang. Wer gerade gegründet hat, kennt das Problem. Die Idee steht, die Gewerbeanmeldung ist erledigt, aber bis das Geschäft trägt, vergehen oft Monate. Genau in diese Phase zielt das Programm des saarländischen Wirtschaftsministeriums. Es soll Gründern den Rücken freihalten, damit sie ihre Geschäftsidee weiterentwickeln und am Markt Fuß fassen können, statt sich nebenher mit Aushilfsjobs über Wasser zu halten. So viel
Handelsverband Südwest sieht für Galeria in Saarbrücken trotz Insolvenz gute Chancen
Saarbrücken. Zum vierten Mal in sechs Jahren hat die Warenhauskette Galeria Insolvenz beantragt. Fabian Schulz, Geschäftsführer des Handelsverbandes Südwest im Saarland, hat im Interview mit SR 3 erklärt, warum er für die Filiale in der Saarbrücker Innenstadt trotzdem zuversichtlich ist. Den Antrag hat Galeria am 2. Oktober beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Betroffen sind alle 83 Warenhäuser mit rund 12.000 Beschäftigten, darunter fünf Filialen in Rheinland-Pfalz und das Haus in Saarbrücken mit rund 140 Mitarbeitern. Der Geschäftsbetrieb läuft vorerst weiter, die Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis Dezember gesichert. Ob danach Filialen schließen, ist offen. An Saarbrücken liegt es nicht
Neuer Tarifvertrag gibt saarländischen Händlern Planungssicherheit
Der Handelsverband Südwest und die Gewerkschaft ver.di haben sich am 7. Oktober 2026 auf einen Tarifabschluss für den saarländischen Einzelhandel geeinigt. Damit hat nach Rheinland-Pfalz nun auch das zweite Tarifgebiet des Verbandes ein verbindliches Ergebnis. Die Einigung kam in der zweiten Verhandlungsrunde zustande. Dahinter liegt eine Tarifrunde, die sich bundesweit über Monate gezogen hat und im Sommer zeitweise ganz zum Stillstand gekommen war. Umso wichtiger ist es für die Betriebe im Saarland, dass die offenen Fragen jetzt geklärt sind. „Wir wollten ein Ergebnis, das bei den Beschäftigten spürbar ankommt und das die Betriebe im Saarland trotzdem stemmen können. Beides unter einen

