HDE-Konsumbarometer im Januar: Verbraucherstimmung trübt sich wieder ein

HDE-Konsumbarometer im Januar: Verbraucherstimmung trübt sich wieder ein

Veröffentlicht am: 15. Januar 2024Kategorien: Fakten, HVMITTE, HVSUEW, Instagram, Top News

Die Verbraucherstimmung trübt sich nach Jahreswechsel wieder ein. Das hat das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) ergeben.

Der Pessimismus bei den Verbrauchern hat wieder zugenommen.
Nachdem sich die Verbraucherstimmung Ende 2023 verbessert hatte, trübt sie sich nach dem Jahreswechsel wieder ein. Die Verbraucher blicken, wie das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zeigt, wieder pessimistischer in die Zukunft.
Im Vergleich zum Vormonat sinkt der Index, bleibt aber weiterhin über seinem Vorjahresniveau.
Die aktuelle Unsicherheit der Verbraucher hält sich weiterhin hartnäckig. Vor allem die haushaltspolitischen Entwicklungen und die konjunkturellen Aussichten sorgen derzeit für eine gedämpfte Stimmung.

Die Kaufzurückhaltung, die Händler bereits im Weihnachtsgeschäft zu spüren bekommen hatten, dürfte in den ersten Wochen des neuen Jahres 2024 anhalten.
Zwar ist die Anschaffungsneigung höher als noch vor einem Jahr, im Vergleich zum Vormonat ist allerdings ein deutlicher Rückgang zu sehen.
So gut wie keine Veränderung herrscht dagegen bei der Sparneigung der Verbraucher. Diese steigt im Vergleich zum Vormonat nur geringfügig an. Eine große Rolle spielen hier vermutlich insbesondere Unsicherheiten hinsichtlich möglicher zusätzlicher finanzieller Belastungen.
Vor diesem Hintergrund wird sich der private Konsum in den kommenden Wochen und Monaten voraussichtlich zunächst zurückhaltend entwickeln.

Der Blick auf die Erwartungen der Verbraucher bezüglich ihres Einkommens bestätigt ihre finanziellen Unsicherheiten. Sie gehen davon aus, dass ihr frei verfügbares Einkommen bald schrumpfen wird.
Obwohl am Arbeitsmarkt weiterhin kein deutlicher Einbruch zu sehen ist, fehlen die Signale einer Verbesserung der aktuellen Lage. Zudem bereiten die haushaltspolitischen Beschlüsse der Bundesregierung den Verbrauchern Kopfschmerzen. Denn diese bringen spürbare Belastungen für die Verbraucher etwa bei den Energiekosten mit sich. Sowohl aktualisierte Konjunkturprognosen als auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucher zeigen, dass auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kein positiver Impuls zu erwarten ist.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher starten somit eher mit Pessimismus in das neue Jahr.
Da sich die Verbraucherstimmung nach dem Jahreswechsel deutlich eintrübt und bei Anschaffungen die Zurückhaltung die Oberhand hat, kommt der private Konsum Anfang 2024 nicht in Schwung. Zu erwarten ist eine vorerst zurückhaltende Entwicklung von Konsum und Gesamtwirtschaft.

Interessierte finden hier weitere Informationen.

 

Quelle:
Handelsverband Deutschland (HDE)
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

 

8.01.24

Die letzten Artikel

Einzelhandel macht Innenstädte sicher – aber Leerstände gefährden den Fortschritt

26. März 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Eine neue HDE-Studie zeigt: 78 Prozent der Menschen fühlen sich in deutschen Innenstädten sicher. Der Einzelhandel ist dabei der wichtigste Stabilitätsfaktor. Doch ein Fünftel der Bevölkerung fühlt sich unsicher, und Leerstände verstärken das Problem massiv. Was die Studie sagt Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist eindeutig: 78 Prozent der Befragten fühlen sich in deutschen Innenstädten sicher. Besonders auffällig: Einzelhandelsgeschäfte sind die sichersten Orte überhaupt, 90 Prozent der Befragten empfinden das so. Gastronomie folgt mit 89 Prozent, Einkaufszentren mit 84 Prozent. Die Studie wurde im Januar 2026 von essentiq durchgeführt. Befragt wurden 2.038

Einzelhandel in der Krise: Deutschland verliert 2026 fast 5000 Geschäfte

23. März 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Politik, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Der Handelsverband Deutschland schlägt Alarm und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Wer in deutschen Innenstädten unterwegs ist, sieht es mit eigenen Augen: Leere Schaufenster, zugeklebte Ladenfronten, Immobilien, die auf bessere Zeiten warten. Was sich dort im Kleinen zeigt, belegt nun wieder eine aktuelle Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE): Im Jahr 2026 werden 4900 Geschäfte verschwinden. Neueröffnungen sind dabei bereits eingerechnet. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren gab es bundesweit noch rund 366.800 Einzelhandelsgeschäfte. Ende dieses Jahres sollen es noch 296.600 sein. Ein Verlust von mehr als 70.000 Läden in einem Jahrzehnt. HDE-Präsident Alexander von Preen, der die Zahlen im Vorfeld

Lautern blüht auf – Frühlingsfest in der Kaiserslauterer Innenstadt

18. März 2026|Uncategorized|

Der Frühling kommt nach Kaiserslautern – und mit ihm ein ganz besonderes Wochenende voller Erlebnisse, Musik und Genuss. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein buntes Programm mit zahlreichen Aktionen, Attraktionen und Überraschungen freuen. Der Einzelhandel präsentiert die neuesten Frühlingstrends und lädt gemeinsam mit den Mitgliedern der Werbegemeinschaft zu vielen besonderen Aktionen ein. Ein verkaufsoffener Sonntag rundet das Wochenende ab: Am 22. März öffnen die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr und laden zu einem entspannten Einkaufsbummel durch die Innenstadt ein. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm sorgt für Frühlingsstimmung in der ganzen Innenstadt. Live-Musik mit bekannten Guggenmusik-Gruppen, fröhliche Walkacts im frühlingshaften Gewand

Nach oben