Betriebliche Altersvorsorge gestärkt: Höhere Beiträge und Zuschüsse im Einzelhandel

Betriebliche Altersvorsorge gestärkt: Höhere Beiträge und Zuschüsse im Einzelhandel

Veröffentlicht am: 7. Februar 2025Kategorien: HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier, Überregional

Werbung. Gute Nachrichten für Beschäftige im Einzelhandel: Zum 1. Januar 2025 sind die tarifvertraglichen Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) deutlich gestiegen. Das bedeutet attraktivere Leistungen und damit mehr Sicherheit im Alter.

Der Arbeitgeberbeitrag ist seit Beginn 2025 auf jährlich 420 Euro für Vollzeitbeschäftigte deutlich gestiegen – ein Plus von 120 Euro. Auch für Auszubildende erhöht sich der Beitrag spürbar von 150 Euro auf 210 Euro jährlich. Zusätzlich stieg der Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung von 10 auf 15 Prozent, was den Vermögensaufbau zusätzlich beschleunigt.

Die höheren Beiträge und Zuschüsse machen die bAV noch attraktiver und stärken die finanzielle Basis für die Altersvorsorge der Beschäftigten. Arbeitgeber profitieren nicht nur von motivierten Beschäftigten. Gleichzeitig haben sie auch ein starkes Argument in der Hand bei Personalgewinnung und -bindung.

SIGNAL IDUNA unterstützt Arbeitgeber im Einzelhandel mit zielgruppenspezifischen, Lösungen, die gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) entwickelt wurden. Ein Highlight ist die Tarifvertragsdynamik. Über sie lassen sich bestehende Verträge an zukünftige Beitragserhöhungen anpassen.

Im Tarifvertragsgeschäft bietet SIGNAL IDUNA eine Beitragsgarantie von bis zu 100 Prozent an. Damit werden die Anforderungen aus dem Tarifvertrag im Einzelhandel bestmöglich umgesetzt.

Das renommierte Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hatte 23 Versicherer in insgesamt 87 Kriterien aus den Bereichen Beratung, Haftung, Service und Verwaltung auf Herz und Nieren geprüft. SIGNAL IDUNA konnte in der Gesamtbewertung mit einem „Exzellent“ überzeugen.

Interessierte Arbeitgeber können weitere Informationen unter handel@signal-iduna.de anfordern.

(Text: SIGNAL IDUNA Gruppe/hv/cb; Foto: SIGNAL IDUNA)

Die letzten Artikel

PPWR-Erleichterungen kommen nur im Schneckentempo voran

21. Oktober 2026|HVMITTE, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Brüssel. Seit dem 12. August gilt die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in allen Mitgliedstaaten. Verbindlich ist bisher nur eine einzige Erleichterung. Die für den Handel wichtigste hängt noch zwischen Parlament und Rat fest. Die PPWR (EU 2025/40) gilt seit gut zwei Monaten in ihrer ursprünglichen Fassung. Ende August hatten wir an dieser Stelle über die Konsultation zu den nationalen Herstellerregistern berichtet. Seitdem hat sich einiges getan, auch wenn das meiste noch nicht beschlossen ist. Bereits in Kraft: Ausnahme für Palettenfolien und Umreifungsbänder Seit dem 26. Mai 2026 sind Palettenumhüllungen und Umreifungsbänder von der Pflicht zu 100 Prozent Mehrweg ausgenommen. Grundlage ist der Delegierte

Starter Stipendium Saar geht in die nächste Runde und bietet bis zu 36.000 Euro für junge Startups

16. Oktober 2026|HVSUEW, Saarland, Top News|

Ab Montag, 19. Oktober 2026, ist das Bewerbungsfenster für das Starter Stipendium Saar wieder offen. Junge Unternehmen aus dem Saarland können sich bis zum 16. November 2026 um eine Förderung von bis zu 3.000 Euro im Monat bewerben, zwölf Monate lang. Wer gerade gegründet hat, kennt das Problem. Die Idee steht, die Gewerbeanmeldung ist erledigt, aber bis das Geschäft trägt, vergehen oft Monate. Genau in diese Phase zielt das Programm des saarländischen Wirtschaftsministeriums. Es soll Gründern den Rücken freihalten, damit sie ihre Geschäftsidee weiterentwickeln und am Markt Fuß fassen können, statt sich nebenher mit Aushilfsjobs über Wasser zu halten. So viel

Handelsverband Südwest sieht für Galeria in Saarbrücken trotz Insolvenz gute Chancen

14. Oktober 2026|Saarland, Top News|

Saarbrücken. Zum vierten Mal in sechs Jahren hat die Warenhauskette Galeria Insolvenz beantragt. Fabian Schulz, Geschäftsführer des Handelsverbandes Südwest im Saarland, hat im Interview mit SR 3 erklärt, warum er für die Filiale in der Saarbrücker Innenstadt trotzdem zuversichtlich ist. Den Antrag hat Galeria am 2. Oktober beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Betroffen sind alle 83 Warenhäuser mit rund 12.000 Beschäftigten, darunter fünf Filialen in Rheinland-Pfalz und das Haus in Saarbrücken mit rund 140 Mitarbeitern. Der Geschäftsbetrieb läuft vorerst weiter, die Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis Dezember gesichert. Ob danach Filialen schließen, ist offen. An Saarbrücken liegt es nicht

Nach oben