Die Arbeitslosigkeit in der Westpfalz ist im Februar leicht gesunken

Die Arbeitslosigkeit in der Westpfalz ist im Februar leicht gesunken

Veröffentlicht am: 3. März 2025Kategorien: Top News

Westpfalz. Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens (Stadt Kaiserslautern, Stadt Pirmasens, Stadt Zweibrücken, Landkreis Donnersbergkreis, Landkreis Kaiserslautern, Landkreis Kusel, Landkreis Südwestpfalz) im Februar 2025 leicht gesunken. 19.434 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 75 Personen weniger (-0,4 Prozent) als im Januar, aber 1.601 Personen bzw. 9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.

Nach dem deutlichen saisonalen Anstieg der Arbeitslosenzahl im Januar entwickelte sich der Arbeitsmarkt im Februar stabil. Mit der im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas höheren Anzahl an Abmeldungen in Arbeit ist die Zahl sowohl der bei der Arbeitsagentur als auch der bei den Jobcentern gemeldeten Arbeitslosen in den letzten vier Wochen leicht zurückgegangen. Es zeigt sich, dass die Region weiterhin Chancen bietet und die Unternehmen auch neue Mitarbeitende einstellen“, sagt Peter Weißler, Leiter der westpfälzischen Agentur für Arbeit.

Im Rechtskreis SGB III (Arbeitslosenversicherung, Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 8.164 Personen (30 Personen weniger als im Vormonat, aber 911 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende, Jobcenter) waren 11.270 Arbeitslose registriert (45 Personen weniger als im Vormonat, aber 690 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.417 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.356 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.486 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.095 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 797 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (313 mehr als im Vormonat und 152 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen „Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, „Handel“, „Gesundheits- und Sozialwesen“, „Verarbeitendes Gewerbe“, „Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“ und „Baugewerbe“. Aktuell befanden sich damit 4.635 freie Stellen im Bestand des Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur.

„Mit dem unverändert breiten Arbeitsstellenangebot erhoffen wir uns weitere Einstellungen in den westpfälzischen Unternehmen. Sämtliche Branchen bieten berufliche Möglichkeiten für Menschen auf Arbeitsuche. In den nächsten Wochen wird sich dann zeigen, wie stark die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt ausfällt und wie sich damit einhergehend die Arbeitslosigkeit entwickelt“, so Weißler.

In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 71 (entspricht 0,4 Prozent) auf insgesamt 16.848.

22.719 Personen bezogen Bürgergeld, das waren 186 Personen mehr (1 Prozent) als vor einem Jahr.

Hier geht es zum detaillierten Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens für Februar 2025.

Weiterführende statistische Informationen Bundesagentur für Arbeit unter https://statistik.arbeitsagentur.de/

(Text: Pressestelle Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens/hv/cb; Grafik: Pressestelle Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens)

Die letzten Artikel

Schaufensteraktion für eine lebendige Mayener Innenstadt – Eigentümer können sich melden

14. Mai 2025|Top News|

Mayen. Gemeinsam mit der Kreissparkasse Mayen setzt die Stadtverwaltung Mayen ein neues Projekt zur Steigerung der Attraktivität der Mayener Innenstadt um. Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und mithilfe der Verfügungsfonds wurde das Projekt „Leerstandsmanagement: Räume aktiv nutzen für Attraktivität und Aufenthaltsqualität“ beantragt und startet in Kürze. Ziel ist es, leerstehende Schaufenster in der Mayener Fußgängerzone durch kreative Beklebung optisch aufzuwerten und somit die Aufenthaltsqualität im Stadtkern zu steigern. Die Gestaltung übernimmt die Agentur Meid Meid aus Mendig. Die leerstehenden Schaufenster werden professionell gestaltet, um so neue Impulse für eine Nachnutzung

Regionale Lösungen für die Fachkräftesicherung – Ovaler Tisch tagt in Neustadt an der Weinstraße

12. Mai 2025|Top News|

Neustadt. Der „Ovale Tisch für Ausbildung und Fachkräftesicherung“ ist ein etabliertes rheinland-pfälzisches Austauschformat. Unter Leitung von Ministerpräsident Alexander Schweitzer arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Landesregierung, Kammern, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und der Bundesagentur für Arbeit eng zusammen, um Lösungen für den Fachkräftemangel zu entwickeln. Zentrales Thema der Frühjahrssitzung war die Fachkräftesicherung auf regionaler Ebene. Neben der langfristigen Entwicklung des Ausbildungsmarktes wurden lokale Initiativen wie die MINT-Schülerakademie von Pfalz-Metall und das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT vorgestellt. Sie zeigen, wie erfolgreiche Kooperationen zwischen Schulen, Unternehmen und Kommunen gestaltet werden können. Ministerin Dörte Schall hob die Bedeutung gezielter Förderung für Jugendliche, Beschäftigte und Unternehmen hervor. Mit Landes-

Textil- und Modehandel schwächelt – Onlinehandel boomt

12. Mai 2025|Top News|

Statistisches Bundesamt. Das Statistische Bundesamt hat kürzlich vorläufige Umsatzzahlen für die einzelnen Handelsbranchen im März 2025 veröffentlicht. Die Daten basieren auf einer gewichteten Stichprobe von acht Prozent. Die Ergebnisse zeichnen ein durchwachsenes Bild – insbesondere für die stationären Textil- und Modebranchen, die deutliche Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen mussten. Je nach Segment lagen die Rückgänge zwischen –0,8 Prozent im Schuh- und Lederwarenhandel und –15,1 Prozent im Sportfachhandel. Auch im kumulierten Jahresverlauf bis Ende März bleiben die Zahlen im negativen Bereich. Im Detail: Einzelhandel mit vorwiegend Bekleidung: –3,0 % Einzelhandel mit vorwiegend Textilien (zum Beispiel Bettwaren, Heimtextilien, Handarbeitsbedarf, Stoffe): –14,3 % Schuh- und

Nach oben