Völklingen erhält 172.000 Euro für Innenstadtbelebung
Scheckübergabe in Völklingen, v.l.n.r.: Projektleitung Doreen Fischer, Landtagsabgeordnete Stefanie Meiser, Oberbürgermeister Stephan Tautz, der Vorsitzende des Völklinger Wirtschaftskreises Christoph Wagner, Wirtschaftsminister Jürgen Barke und der städtische Wirtschaftsförderer Christof Theis.
Die Stadt Völklingen darf sich über eine kräftige Finanzspritze freuen:
Am Mittwoch überreichte das Wirtschaftsministerium einen Förderbescheid über rund 172.000 Euro. Das Geld stammt aus einem Landesprogramm, das den saarländischen Einzelhandel stärken soll.
Unter dem Titel „Lebendige Innenstadt – Kreative Formate für eine starke Innenstadt“ will Völklingen damit neue Wege gehen. Im Mittelpunkt steht die Einrichtung eines multifunktionalen Kulturbüros, das gleich mehrere Aufgaben übernehmen soll: Dort wird ein Projektmanagement aufgebaut, das die verschiedenen Akteure in der Stadt besser vernetzen soll. Gleichzeitig können lokale Künstler das Büro als Plattform nutzen, um ihre Arbeiten zu präsentieren.
Wirtschaftsminister Jürgen Barke betonte bei der Übergabe, wie wichtig lebendige Stadtzentren seien: „Wer heute in den Einzelhandel investiert, entscheidet sich bewusst für lebenswerte Stadtzentren, starke Kommunen und eine nachhaltige wirtschaftliche Zukunft im Saarland“, sagte er. Die Förderung stärke nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern mache die Innenstädte auch wettbewerbsfähiger.
Oberbürgermeister Stephan Tautz zeigte sich erfreut über die Unterstützung aus dem Ministerium. „Die Förderung ist ein wichtiges Signal für unsere Innenstadt und den lokalen Einzelhandel“, erklärte er. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort wolle man kreative Formate entwickeln, die für mehr Leben in der Innenstadt sorgen.
Neben dem Kulturbüro plant die Stadt auch neue Veranstaltungsformate, die mehr Besucher in die Innenstadt locken sollen. Damit setzt Völklingen auf einen Mix aus Kultur, Vernetzung und Events, um dem Einzelhandel neuen Schwung zu verleihen.
(Text: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie/Land Saarland/hv/ks; Foto: Stadt Völklingen)
Die letzten Artikel
Versicherungen gegen Extremwetter: Was für Handelsunternehmen elementar wichtig ist
Was Sie über den passenden Versicherungsschutz für Ihr Unternehmen wissen sollten, erfahren Sie aktuell in einem Gastbeitrag für HDE-Adapt. Extreme Naturereignisse wie Starkregen, Stürme und Überschwemmungen nehmen deutschlandweit zu. Innerhalb kurzer Zeit können diese extremen Wetterlagen erhebliche und langanhaltende Schäden hervorrufen. Daher ist es von enormer Wichtigkeit sich auf derartige Extremwetterereignisse besser vorzubereiten. Dabei sollte man das eigene Unternehmen auch finanziell vor möglichen, mitunter existenziellen Folgen zu schützen. Was Sie über den passenden Versicherungsschutz für Ihr Unternehmen wissen sollten, erfahren Sie im Gastbeitrag für HDE-Adapt von den Experten Andreas Hahn (Gesamtverband der Versicherer GDV), Patrik Behrens (hagebau Versicherungsdienst GmbH) und […]
Extremwetter und verschobene Jahreszeiten: KI macht Einzelhandel klimafit
In einem Gastbeitrag für HDE-Adapt erklärt Andreas Bartmann, Geschäftsführer von Globetrotter Deutschland, wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz den Einzelhandel klimafit machen kann. Extremwetterereignisse wie Starkregen und Stürme führen immer häufiger zu großen wirtschaftlichen Schäden. Sie beeinflussen dadurch nicht nur die Natur, sondern haben auch direkte Auswirkungen auf das menschliche Leben und die Wirtschaft. Da die veränderten Wetterlagen auch Einkauf und Personalplanung durcheinander bringen. Ist es wichtig, bei der Klimawandelanpassung stationärer Einzelhandelsunternehmen nicht nur die Sicherheit der Standorte im Fokus zu haben, sondern auch sein Augenmerk auf die Themen Sortiment und Personalplanung zu richten. „Unsere Daten- und Planungsmodelle, ob zu […]
Rücknahme von Elektroaltgeräten: Pflichten für Handelsunternehmen
In einem Servicebeitrag klärt die Klimaschutzoffensive des Handels über die geltenden Pflichten für Handelsunternehmen in Bezug auf die Rücknahme von Elektroaltgeräten auf. Kaputter Computer, veralteter Toaster, schlechter Lockenstab: Jetzt Mal ehrlich, wer hat keine alten oder kaputten Elektrogeräte bei sich im Keller stehen? Dabei wäre es so viel besser, diese sachgerecht zu entsorgen. So muss nämlich nicht nur der eigene Keller nicht zugemüllt werden, sondern auch die verwendeten Rohstoffe in den Geräten können recycelt werden. Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang, ganz besonders für Händler, dass unter bestimmten Voraussetzungen Handelsunternehmen Elektroaltgeräte zurücknehmen müssen. Ja, richtig gehört: Laut Elektro- und Elektronikgerätegesetz […]

