Völklingen erhält 172.000 Euro für Innenstadtbelebung

Völklingen erhält 172.000 Euro für Innenstadtbelebung

Veröffentlicht am: 29. Januar 2026Kategorien: Politik, Saarland, Top News

Scheckübergabe in Völklingen, v.l.n.r.: Projektleitung Doreen Fischer, Landtagsabgeordnete Stefanie Meiser, Oberbürgermeister Stephan Tautz, der Vorsitzende des Völklinger Wirtschaftskreises Christoph Wagner, Wirtschaftsminister Jürgen Barke und der städtische Wirtschaftsförderer Christof Theis. 

Die Stadt Völklingen darf sich über eine kräftige Finanzspritze freuen:

Am Mittwoch überreichte das Wirtschaftsministerium einen Förderbescheid über rund 172.000 Euro. Das Geld stammt aus einem Landesprogramm, das den saarländischen Einzelhandel stärken soll.

Unter dem Titel „Lebendige Innenstadt – Kreative Formate für eine starke Innenstadt“ will Völklingen damit neue Wege gehen. Im Mittelpunkt steht die Einrichtung eines multifunktionalen Kulturbüros, das gleich mehrere Aufgaben übernehmen soll: Dort wird ein Projektmanagement aufgebaut, das die verschiedenen Akteure in der Stadt besser vernetzen soll. Gleichzeitig können lokale Künstler das Büro als Plattform nutzen, um ihre Arbeiten zu präsentieren.

Wirtschaftsminister Jürgen Barke betonte bei der Übergabe, wie wichtig lebendige Stadtzentren seien: „Wer heute in den Einzelhandel investiert, entscheidet sich bewusst für lebenswerte Stadtzentren, starke Kommunen und eine nachhaltige wirtschaftliche Zukunft im Saarland“, sagte er. Die Förderung stärke nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern mache die Innenstädte auch wettbewerbsfähiger.

Oberbürgermeister Stephan Tautz zeigte sich erfreut über die Unterstützung aus dem Ministerium. „Die Förderung ist ein wichtiges Signal für unsere Innenstadt und den lokalen Einzelhandel“, erklärte er. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort wolle man kreative Formate entwickeln, die für mehr Leben in der Innenstadt sorgen.

Neben dem Kulturbüro plant die Stadt auch neue Veranstaltungsformate, die mehr Besucher in die Innenstadt locken sollen. Damit setzt Völklingen auf einen Mix aus Kultur, Vernetzung und Events, um dem Einzelhandel neuen Schwung zu verleihen.

(Text: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie/Land Saarland/hv/ks; Foto: Stadt Völklingen)

Die letzten Artikel

Rewe testet kassenlose Märkte und Drive-in-Abholung. Was bedeutet das für den Einzelhandel?

27. Mai 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Der Lebensmittelriese Rewe erprobt gerade zwei neue Einkaufskonzepte, die den Supermarktbesuch grundlegend verändern könnten. Für den mittelständischen Einzelhandel lohnt ein genauer Blick auf beide Modelle. Pick & Go: Einkaufen ohne klassische Kasse In Hannover hat Rewe bereits den siebten Testmarkt mit seiner Pick&Go-Technologie eröffnet. Auf rund 650 Quadratmetern können Kunden wie gewohnt einkaufen, ohne die Produkte an der Kasse einzeln zu scannen. Hinter dem System steckt der Technologiepartner Trigo Vision, der mithilfe von Computer-Vision eine digitale 3D-Karte des Marktes erstellt und damit Warenbewegungen präzise erkennt. Am Bezahlterminal erscheint der Einkauf automatisch auf dem Display. Der Kunde prüft die Liste, bezahlt per

HDE-Konsumbarometer Mai 2026: Verbraucherstimmung setzt Talfahrt fort

7. Mai 2026|HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Die Verbraucherstimmung in Deutschland befindet sich weiter im Abwärtstrend und sinkt auf den niedrigsten Wert seit über drei Jahren. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Für den Mai ist damit der stärkste Rückgang seit Januar 2024 und der tiefste Stand seit Februar 2023 zu verzeichnen. Pessimismus auf breiter Front Vor allem zwei Faktoren trüben die Stimmung deutlich ein: steigende Preise und wachsende Sorgen um eine schwache Konjunktur. Die Verbraucher blicken so pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung wie seit Januar 2023 nicht mehr. Die Hoffnungen vom Beginn des Jahres auf eine konjunkturelle Erholung wurden durch den

Saarland verlängert Rückmeldefrist für Corona-Soforthilfen – Moratorium schützt Unternehmen

30. April 2026|Saarland, Top News|

Die saarländische Landesregierung hat angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges die Rückmeldefrist für die Selbstauskunft zu den Corona-Soforthilfen des Bundes bis Ende 2026 verlängert. Gleichzeitig hat das Land ein Moratorium für Rückforderungen verfügt, eine Entscheidung, die insbesondere kleinen Einzelhandelsbetrieben, inhabergeführten Geschäften und Soloselbstständigen zugutekommen dürfte, die auch heute noch mit den wirtschaftlichen Nachwirkungen der Pandemie und der aktuellen Konjunkturlage zu kämpfen haben. Hintergrund In der Corona-Krise konnten Unternehmen Soforthilfen beim Bund beantragen, auf Basis einer einfachen Selbstauskunft. Im Nachgang sind die Empfänger verpflichtet, den tatsächlich entstandenen Liquiditätsengpass zu dokumentieren. Wer weniger Schaden hatte als angegeben, muss einen Teil der

Nach oben