QR-Codes im Schaufenster: Kleiner Aufwand, großer Effekt
Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann das Schaufenster arbeiten. Ein QR-Code an der richtigen Stelle verwandelt einen kurzen Blick von draußen in einen digitalen Kontakt, ganz ohne großen technischen Aufwand.
Was ein QR-Code im Schaufenster leisten kann
Ein QR-Code lässt sich mit wenigen Klicks erstellen und auf nahezu alles verlinken: die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil, den Online-Shop, eine Terminbuchung oder den Instagram-Kanal. Kunden, die abends oder sonntags am Laden vorbeigehen, können so trotzdem in Kontakt treten, ohne dass jemand vor Ort sein muss.
Wofür sich QR-Codes besonders eignen
- Verlinkung zum aktuellen Sortiment oder Online-Shop, wenn der Laden geschlossen ist
- Direkter Link zu Google-Bewertungen, um zufriedenen Kunden das Bewerten zu erleichtern
- Terminbuchung für Beratungsgespräche, etwa im Fachhandel
- Verlinkung zu Social-Media-Kanälen, um Reichweite außerhalb des Ladens aufzubauen
- Hinweis auf aktuelle Aktionen oder Rabattcodes für Vorbeigehende
Größe und Platzierung entscheiden über den Erfolg
Als Faustregel gilt: Die Kantenlänge des Codes sollte mindestens ein Zehntel der erwarteten Scan-Entfernung betragen. Bei zwei Metern Abstand zur Scheibe sollte der Code also etwa 20 mal 20 Zentimeter groß sein. Ebenso wichtig ist die Höhe: Codes sollten zwischen Brust- und Augenhöhe angebracht werden, auf Kniehöhe werden sie deutlich seltener wahrgenommen. Ein spiegelnder oder kontrastarmer Untergrund erschwert zusätzlich das Scannen, deshalb lohnt sich vorab ein Test mit mehreren Smartphones.
Worauf es bei der Umsetzung ankommt
Ein kurzer, verständlicher Hinweistext neben dem Code erklärt, was Kunden dort erwartet, zum Beispiel „Jetzt online stöbern“ oder „Termin online buchen“. Ein QR-Code ohne jeden Hinweis auf den Mehrwert wird kaum gescannt. Genauso wichtig ist eine mobil-optimierte Zielseite: Führt der Code auf eine unübersichtliche Startseite oder eine Seite, die auf dem Smartphone schlecht lesbar ist, brechen die meisten Kunden sofort ab. Der Link sollte außerdem regelmäßig geprüft werden, damit er nicht ins Leere führt, wenn sich die Zielseite ändert.
Kostenlose Unterstützung durch unsere Digitalcoaches
Wer bei der Umsetzung Unterstützung braucht, muss das nicht allein stemmen: Unsere kostenlosen Digitalcoaches helfen bei der Einrichtung und Platzierung von QR-Codes ebenso wie bei allen weiteren Fragen rund um die Digitalisierung des Ladens.
Rheinland-Pfalz: www.digitalcoach-rlp.de
Saarland: www.digitalcoach-saar.de
Einfach Termin vereinbaren, das Angebot ist für alle Händler kostenlos.
(Text: Handelsverband Südwest e. V./ks; Bild: AdobeStock_361340544)
Die letzten Artikel
Gelungenes Seminar zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz mit Jelena Nikolić
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Der Handelsverband Südwest führte am 4. März eine Online-Veranstaltung zum Thema „Update Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ durch. Jelena Nikolic, Leiterin CSR/Nachhaltigkeitspolitik des Handelsverbandes Deutschland (HDE), stellte im Seminar den momentanen Sachstand des LKSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes) dar. Im Rahmen des Kompaktvortrages wurde eine Präsentation zur Verfügung gestellt, die beim Verband abgerufen werden kann. Des Weiteren ist es möglich, die Handreichung des BAFA einzusehen. Entsprechend der augenblicklichen bisherigen Erfahrungen mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz wurde erwähnt, dass ein Großteil der Unternehmen, welche die Berichte noch nicht abgegeben haben und sich auf die spätere Frist fixierten, im Augenblick Nachfragen von Behörden bezüglich der im Unternehmen vorhandenen Risikoeinschätzungen, beziehungsweise
Zweibrücken nimmt am Fußverkehrs-Check teil – Ein wichtiger Schritt für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität
Zweibrücken. Die Stadt Zweibrücken wurde als eine von zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz für die Teilnahme am Fußverkehrs-Check ausgewählt. Dies ist ein bedeutender Erfolg für die nachhaltige Verkehrsplanung der Stadt und ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten wird die Stadt nun konkrete Maßnahmen erarbeiten, um die Innenstadt attraktiver und sicherer für Fußgängerinnen und Fußgänger zu gestalten. Hierzu nahm Klimaschutzmanager Jonas Kirch stellvertretend für die Stadt Zweibrücken eine Urkunde für die Teilnahme am Fußverkehrs-Check des Landes in Mainz von Verkehrs-Staatssekretärin Petra Dick-Walther entgegen. „Die Förderung des Fußverkehrs ist ein zentraler Bestandteil unserer nachhaltigen
Kaiserslautern für Teilnahme am Fußverkehrs-Check ausgewählt
Kaiserslautern. In Rheinland-Pfalz werden in diesem Jahr in zehn Städten und Gemeinden die Bedingungen für den Fußverkehr im Rahmen des sogenannten Fußverkehrs-Checks untersucht. Beim Deutschen Fußverkehrskongresses in Mainz am Dienstag, 11. März, gab Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, nun bekannt, dass auch Kaiserslautern für die Teilnahme an dem kostenlosen Angebot des Landes ausgewählt wurde. Petra Dick-Walther, Staatssekretärin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, überreichte die Teilnahme-Urkunde an Vertreter des städtischen Referats Stadtentwicklung. In diesem Jahr unterstützt das Land Rheinland-Pfalz erstmals professionelle Fußverkehrs-Checks in den Kommunen, die unter dem Motto „Schritt für Schritt zu attraktiven Ortszentren“ stehen.

