Kostenlos mit Bus und Bahn zum Adventseinkauf im Saarland
Die saarländische Landesregierung macht Bus und Bahn an allen vier Adventssamstagen 2026 landesweit kostenfrei. Der Handelsverband Südwest hatte sich in den vergangenen Monaten für dieses Angebot eingesetzt. Für die Händler in den Innenstädten eröffnet das in der wichtigsten Verkaufszeit des Jahres zusätzliche Chancen.
Verkehrsministerin Petra Berg hat den Beschluss am 22. September in der Landespressekonferenz bekanntgegeben. Wer an einem der vier Adventssamstage im Saarland mit Bus oder Bahn unterwegs ist, braucht keinen Fahrschein. Das Land finanziert die Aktion als Wirtschaftsförderung.
Die kostenlosen Fahrtage
• Samstag, 28. November 2026
• Samstag, 5. Dezember 2026
• Samstag, 12. Dezember 2026
• Samstag, 19. Dezember 2026
Mehr Menschen in der City
An den Adventssamstagen sind die Innenstädte ohnehin gut besucht, Parkplätze werden schnell knapp. Wer mit Bus oder Bahn anreist, spart sich die Suche und kommt entspannter an. Der Handelsverband Südwest rechnet deshalb mit zusätzlichen Besuchern in Saarbrücken und den anderen Städten im Land. Darunter dürften auch Menschen sein, die sonst eher selten in die City kommen.
Das hat auch mit dem Geldbeutel zu tun. Viele Haushalte rechnen derzeit genau. Wenn die Anfahrt nichts kostet, fällt die Entscheidung für einen Adventsbummel oder einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt leichter. Davon profitieren Familien und Senioren ebenso wie Jugendliche ohne Führerschein, egal ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen.
So können Händler die Aktionstage nutzen
Damit aus den zusätzlichen Besuchern auch Kunden werden, lohnt sich etwas Vorbereitung. Einige Anregungen:
- Machen Sie das Angebot bekannt. Ein Hinweis im Schaufenster, auf der Website oder in den sozialen Medien wie „Samstags gratis mit Bus und Bahn zu uns“ spricht Kunden direkt an. Auch im Google-Unternehmensprofil können Sie die nächstgelegene Haltestelle ergänzen.
- Denken Sie an Kunden ohne Auto. Wer mit dem Bus kommt, will keine schweren oder sperrigen Einkäufe durch die Stadt tragen. Ein Lieferservice, eine Abholstation oder das Zurücklegen von Ware bis zur Rückfahrt kann an diesen Tagen den Ausschlag geben.
- Planen Sie Personal ein. Mehr Frequenz bedeutet auch mehr Beratungsbedarf. Wer die vier Samstage frühzeitig im Dienstplan berücksichtigt, vermeidet Wartezeiten an der Kasse.
- Setzen Sie eigene Akzente. Kleine Aktionen an den Samstagen, etwa eine Verkostung, ein Adventsrabatt oder ein Gewinnspiel, geben Kunden einen zusätzlichen Grund, bei Ihnen vorbeizuschauen.
- Sprechen Sie sich vor Ort ab. Gemeinsame Aktionen mit Nachbargeschäften, der Werbegemeinschaft oder dem Stadtmarketing erreichen mehr Menschen als Einzelaktionen.
Ein Modell für die Zukunft
Der Handelsverband Südwest wünscht sich, dass das Angebot rege genutzt wird. Ziel ist, die kostenlosen Adventssamstage auch im Saarland dauerhaft zu etablieren. In Mainz ist das bereits gelungen: Dort fahren Bus und Bahn seit 2024 an jedem ersten Samstag im Monat kostenlos.
(Text: Handelsverband Südwest e. V./ks; Bild: © bilanol – stock.adobe.com_175766861)
Die letzten Artikel
Tracking-Pixel im Newsletter lösen neue Abmahnungen aus
Wer das Öffnungs- und Klickverhalten seiner Newsletterempfänger per Tracking-Pixel auswertet, ohne dafür eine eigene Einwilligung zu haben, riskiert derzeit eine Abmahnung. Händler sollten ihr Versandtool deshalb zeitnah überprüfen. Dass Newsletter ohne Einwilligung der Empfänger Ärger bringen können, ist im Handel bekannt. Neu ist, woran sich die aktuellen Abmahnungen festmachen. Im Visier stehen die unsichtbaren Tracking-Pixel, die viele Versandtools automatisch in jede Mail einbauen. Über sie lässt sich nachvollziehen, ob und wann ein Empfänger die Nachricht öffnet, auf welchem Gerät er sie liest und welche Links er anklickt. Zur Erfolgsmessung von Kampagnen ist das gängige Praxis, und viele Unternehmen haben sich bisher
Kostenfreies IHK-Webinar zur EmpCo-Richtlinie am 13. Oktober 2026
Seit dem 27. September 2026 gelten in Deutschland strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Welche Formulierungen Händler künftig noch verwenden dürfen und wo Vorsicht geboten ist, erklärt ein kostenfreies Webinar der IHK Koblenz am 13. Oktober. Mit der EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) hat die Europäische Union die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbrauchern deutlich verschärft. Die EU will damit Greenwashing einen Riegel vorschieben und erreichen, dass sich Kunden auf grüne Werbeversprechen verlassen können. In Deutschland sind die neuen Vorgaben seit dem 27. September 2026 anzuwenden. Pauschale Umweltbegriffe im Fokus Für Händler bringt das spürbare Änderungen mit sich.
Kostenlos mit Bus und Bahn zum Adventseinkauf im Saarland
Die saarländische Landesregierung macht Bus und Bahn an allen vier Adventssamstagen 2026 landesweit kostenfrei. Der Handelsverband Südwest hatte sich in den vergangenen Monaten für dieses Angebot eingesetzt. Für die Händler in den Innenstädten eröffnet das in der wichtigsten Verkaufszeit des Jahres zusätzliche Chancen. Verkehrsministerin Petra Berg hat den Beschluss am 22. September in der Landespressekonferenz bekanntgegeben. Wer an einem der vier Adventssamstage im Saarland mit Bus oder Bahn unterwegs ist, braucht keinen Fahrschein. Das Land finanziert die Aktion als Wirtschaftsförderung. Die kostenlosen Fahrtage • Samstag, 28. November 2026 • Samstag, 5. Dezember 2026 • Samstag, 12. Dezember 2026 • Samstag, 19.

