Kostenlos mit Bus und Bahn zum Adventseinkauf im Saarland

Kostenlos mit Bus und Bahn zum Adventseinkauf im Saarland

Veröffentlicht am: 24. September 2026Kategorien: Saarland, Top News

Die saarländische Landesregierung macht Bus und Bahn an allen vier Adventssamstagen 2026 landesweit kostenfrei. Der Handelsverband Südwest hatte sich in den vergangenen Monaten für dieses Angebot eingesetzt. Für die Händler in den Innenstädten eröffnet das in der wichtigsten Verkaufszeit des Jahres zusätzliche Chancen.

Verkehrsministerin Petra Berg hat den Beschluss am 22. September in der Landespressekonferenz bekanntgegeben. Wer an einem der vier Adventssamstage im Saarland mit Bus oder Bahn unterwegs ist, braucht keinen Fahrschein. Das Land finanziert die Aktion als Wirtschaftsförderung.

Die kostenlosen Fahrtage

• Samstag, 28. November 2026
• Samstag, 5. Dezember 2026
• Samstag, 12. Dezember 2026
• Samstag, 19. Dezember 2026

Mehr Menschen in der City

An den Adventssamstagen sind die Innenstädte ohnehin gut besucht, Parkplätze werden schnell knapp. Wer mit Bus oder Bahn anreist, spart sich die Suche und kommt entspannter an. Der Handelsverband Südwest rechnet deshalb mit zusätzlichen Besuchern in Saarbrücken und den anderen Städten im Land. Darunter dürften auch Menschen sein, die sonst eher selten in die City kommen.

Das hat auch mit dem Geldbeutel zu tun. Viele Haushalte rechnen derzeit genau. Wenn die Anfahrt nichts kostet, fällt die Entscheidung für einen Adventsbummel oder einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt leichter. Davon profitieren Familien und Senioren ebenso wie Jugendliche ohne Führerschein, egal ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen.

So können Händler die Aktionstage nutzen

Damit aus den zusätzlichen Besuchern auch Kunden werden, lohnt sich etwas Vorbereitung. Einige Anregungen:

  • Machen Sie das Angebot bekannt. Ein Hinweis im Schaufenster, auf der Website oder in den sozialen Medien wie „Samstags gratis mit Bus und Bahn zu uns“ spricht Kunden direkt an. Auch im Google-Unternehmensprofil können Sie die nächstgelegene Haltestelle ergänzen.
  • Denken Sie an Kunden ohne Auto. Wer mit dem Bus kommt, will keine schweren oder sperrigen Einkäufe durch die Stadt tragen. Ein Lieferservice, eine Abholstation oder das Zurücklegen von Ware bis zur Rückfahrt kann an diesen Tagen den Ausschlag geben.
  • Planen Sie Personal ein. Mehr Frequenz bedeutet auch mehr Beratungsbedarf. Wer die vier Samstage frühzeitig im Dienstplan berücksichtigt, vermeidet Wartezeiten an der Kasse.
  • Setzen Sie eigene Akzente. Kleine Aktionen an den Samstagen, etwa eine Verkostung, ein Adventsrabatt oder ein Gewinnspiel, geben Kunden einen zusätzlichen Grund, bei Ihnen vorbeizuschauen.
  • Sprechen Sie sich vor Ort ab. Gemeinsame Aktionen mit Nachbargeschäften, der Werbegemeinschaft oder dem Stadtmarketing erreichen mehr Menschen als Einzelaktionen.

Ein Modell für die Zukunft

Der Handelsverband Südwest wünscht sich, dass das Angebot rege genutzt wird. Ziel ist, die kostenlosen Adventssamstage auch im Saarland dauerhaft zu etablieren. In Mainz ist das bereits gelungen: Dort fahren Bus und Bahn seit 2024 an jedem ersten Samstag im Monat kostenlos.

(Text: Handelsverband Südwest e. V./ks; Bild: © bilanol – stock.adobe.com_175766861)

Die letzten Artikel

Großhandel in der Krise – Was bedeutet das für den Einzelhandel?

30. Januar 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Eingetrübte Stimmung und verhaltener Ausblick: Die aktuelle Konjunkturumfrage des BGA zeigt deutliche Warnsignale für die gesamte Handelskette Die Stimmung im deutschen Großhandel hat sich zum Jahreswechsel 2025/2026 spürbar verschlechtert. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA). Für den Einzelhandel sind diese Entwicklungen von erheblicher Bedeutung – denn was im Großhandel passiert, wirkt sich unmittelbar auf Warenverfügbarkeit, Preise und Konditionen aus. Negative Umsatz- und Ertragsentwicklung erwartet Die Großhandelsunternehmen rechnen weiterhin mit rückläufigen Umsätzen und Erträgen. Besonders betroffen ist der Produktionsverbindungshandel, doch auch im Konsumgütergroßhandel, dem direkten Vorlieferanten vieler Einzelhändler, erwarten die Unternehmen

Völklingen erhält 172.000 Euro für Innenstadtbelebung

29. Januar 2026|Politik, Saarland, Top News|

Scheckübergabe in Völklingen, v.l.n.r.: Projektleitung Doreen Fischer, Landtagsabgeordnete Stefanie Meiser, Oberbürgermeister Stephan Tautz, der Vorsitzende des Völklinger Wirtschaftskreises Christoph Wagner, Wirtschaftsminister Jürgen Barke und der städtische Wirtschaftsförderer Christof Theis.  Die Stadt Völklingen darf sich über eine kräftige Finanzspritze freuen: Am Mittwoch überreichte das Wirtschaftsministerium einen Förderbescheid über rund 172.000 Euro. Das Geld stammt aus einem Landesprogramm, das den saarländischen Einzelhandel stärken soll. Unter dem Titel „Lebendige Innenstadt – Kreative Formate für eine starke Innenstadt“ will Völklingen damit neue Wege gehen. Im Mittelpunkt steht die Einrichtung eines multifunktionalen Kulturbüros, das gleich mehrere Aufgaben übernehmen soll: Dort wird ein Projektmanagement aufgebaut, das

Winterschlussverkauf startet am 26. Januar 2026

22. Januar 2026|Events, HVMITTE, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Am letzten Montag im Januar beginnt im Einzelhandel traditionell der freiwillige Winterschlussverkauf (WSV). In diesem Jahr fällt der Starttermin auf den 26. Januar. „In den kommenden Wochen erwarten die Kundinnen und Kunden im Handel wieder attraktive Schnäppchen. Viele Handelsunternehmen nutzen den Winterschlussverkauf traditionell, um Platz für die Frühjahrskollektion zu schaffen“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Vor allem der Modehandel schaffe durch WSV-Rabatte Raum für neue Kollektionen. In manchen Geschäften sei die Auswahl an Herbst- und Winterware noch umfangreich. „Es lohnt sich, beim Einkaufsbummel nach WSV-Aktionen Ausschau zu halten“, so Genth. Im Rahmen des Winterschlussverkaufs werden insbesondere Mode, Schuhe, Lederwaren, Heimtextilien und

Nach oben