Ostergeschäft 2024: Einzelhandel erwartet zu Ostern 2,2 Milliarden Euro Umsatz

Ostergeschäft 2024: Einzelhandel erwartet zu Ostern 2,2 Milliarden Euro Umsatz

Veröffentlicht am: 27. März 2024Kategorien: Fakten, Top News

Im diesjährigen Ostergeschäft rechnet der deutsche Einzelhandel mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet für das Ostergeschäft in diesem Jahr einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.
Bei 2,2 Milliarden im Bund sind das ca. 105 Millionen in Rheinland-Pfalz und ca. 27 Millionen im Saarland.

Wie eine im Auftrag des HDE durchgeführte, bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1.500 Personen verrät, wollen rund um das Osterfest 41 Prozent der Verbraucher gezielt Geld auszugeben.
Im Vergleich zum Vorjahr bleiben die Umsätze im Ostergeschäft damit stabil.

Wer zu Ostern Geschenke kauft, greift laut dem HDE, dabei vor allem zu Lebensmitteln.
„Das Osterfest ist für den Einzelhandel mit wichtigen Umsatzimpulsen verbunden. In den Geschäften ist das Angebot an anlassbezogener Ware groß, besonders beliebt sind bei den Verbrauchern Lebensmittel“, erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Während 74 Prozent Lebensmittel verschenken wollen, planen knapp 47 Prozent den Kauf von Blumen und gut 45 Prozent den Kauf von Dekoartikeln.
Bei den rund um Ostern meistgekauften Produkten ganz vorn dabei sind außerdem Spielwaren. Die sind auch sehr beliebt bei den Verbrauchern.
Die Verbraucher, die zu Ostern anlassbezogene Ausgaben tätigen, geben hierfür im Durchschnitt 39 Euro pro Kopf aus.

Das Ostergeschäft kann in diesem Jahr, aus Sicht des HDE, ein besonders wichtiger Impuls für die weitere Entwicklung der Konsumstimmung in Deutschland sein.
„Die Konsumlaune der Verbraucher ist aufgrund der weltweit schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage verhalten.
Das diesjährige Ostergeschäft kann dazu beitragen, die Konsumstimmung wieder etwas zu verbessern“, so Genth.
Nach Weihnachten ist Ostern der zweitgrößte feiertagsbezogene Konsumanlass.

Interessierte finden hier weitere Informationen.

 

Quelle:
Handelsverband Deutschland (HDE)
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

Die letzten Artikel

Neuer Tarifvertrag gibt saarländischen Händlern Planungssicherheit

14. Oktober 2026|Saarland, Top News|

Der Handelsverband Südwest und die Gewerkschaft ver.di haben sich am 7. Oktober 2026 auf einen Tarifabschluss für den saarländischen Einzelhandel geeinigt. Damit hat nach Rheinland-Pfalz nun auch das zweite Tarifgebiet des Verbandes ein verbindliches Ergebnis. Die Einigung kam in der zweiten Verhandlungsrunde zustande. Dahinter liegt eine Tarifrunde, die sich bundesweit über Monate gezogen hat und im Sommer zeitweise ganz zum Stillstand gekommen war. Umso wichtiger ist es für die Betriebe im Saarland, dass die offenen Fragen jetzt geklärt sind. „Wir wollten ein Ergebnis, das bei den Beschäftigten spürbar ankommt und das die Betriebe im Saarland trotzdem stemmen können. Beides unter einen

Tracking-Pixel im Newsletter lösen neue Abmahnungen aus

7. Oktober 2026|FDF, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Wer das Öffnungs- und Klickverhalten seiner Newsletterempfänger per Tracking-Pixel auswertet, ohne dafür eine eigene Einwilligung zu haben, riskiert derzeit eine Abmahnung. Händler sollten ihr Versandtool deshalb zeitnah überprüfen. Dass Newsletter ohne Einwilligung der Empfänger Ärger bringen können, ist im Handel bekannt. Neu ist, woran sich die aktuellen Abmahnungen festmachen. Im Visier stehen die unsichtbaren Tracking-Pixel, die viele Versandtools automatisch in jede Mail einbauen. Über sie lässt sich nachvollziehen, ob und wann ein Empfänger die Nachricht öffnet, auf welchem Gerät er sie liest und welche Links er anklickt. Zur Erfolgsmessung von Kampagnen ist das gängige Praxis, und viele Unternehmen haben sich bisher

Kostenfreies IHK-Webinar zur EmpCo-Richtlinie am 13. Oktober 2026

30. September 2026|Seminare, Top News|

Seit dem 27. September 2026 gelten in Deutschland strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Welche Formulierungen Händler künftig noch verwenden dürfen und wo Vorsicht geboten ist, erklärt ein kostenfreies Webinar der IHK Koblenz am 13. Oktober. Mit der EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) hat die Europäische Union die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbrauchern deutlich verschärft. Die EU will damit Greenwashing einen Riegel vorschieben und erreichen, dass sich Kunden auf grüne Werbeversprechen verlassen können. In Deutschland sind die neuen Vorgaben seit dem 27. September 2026 anzuwenden. Pauschale Umweltbegriffe im Fokus Für Händler bringt das spürbare Änderungen mit sich.

Nach oben